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   Montag, der 25.06.2018  

OZ berichtet über Großbrand

Donnerstag, 14.12.2006 | 11:53  


Die Ostsee-Zeitung berichtete in ihrer gestrigen Ausgabe ausführlich über den Großbrand im alten Moorbad in Bad Doberan. Neben einem großen Bild auf der Titelseite beschäftigte sich im Lokalteil ein großer Artikel mit dem 131. Einsatz der Feuerwehr Bad Doberan. Dazu wurde eigens im Internet unter www.ostseezeitung.de eine Fotogalerie veröffentlicht. Sie zeigt aufnahmen eines Pressefotografen der zeitgleich mit der Bad Doberaner Feuerwehr am Einsatzort eingetroffen ist.


Altes Moorbad in Flammen

Der Dachstuhl vom alten Moorbad brannte gestern lichterloh. Rund 80 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen.

Bad Doberan Als die Sirenen gestern gegen 14.30 Uhr heulten, waberte schon dicker, beißender Qualm aus dem alten Moorbad. Kurz darauf splitterten Fensterscheiben, barsten Dachziegel und helle Flammen schlugen aus dem Dachstuhl. Schaulustige hielten das Schauspiel mit Handyfotoapparaten fest und Autofahrer gaben Gas, um die Straße an dem brennenden Gebäude noch passieren zu können, bevor Feuerwehr und Polizei die Zufahrtsstraße zur Autobahn vollständig sperrten. Die Signalhörner von Feuerwehren und Krankenwagen waren plötzlich aus allen Himmelsrichtungen zu hören. Insgesamt rasten 15 Einsatzwagen von acht freiwilligen Feuerwehren mit rund 80 Kameraden aus Bad Doberan, Parkentin, Nienhagen, Börgerende, Kröpelin, Kühlungsborn, Retschow und Hohenfelde in die Münsterstadt. Die Wehren aus Bad Doberan und Kühlungsborn brachten ihre Drehleitern in Position und die Kameraden rückten den tosenden Flammen, hoch über dem Dach im Löschkorb schwebend, zu Leibe.
„Als wir eintrafen, mussten wir einen Dachstuhlvollbrand feststellen und konnten wegen der Holz-Zwischendecken im Gebäude aus Sicherheitsgründen nur von außen löschen“, erklärte Kreiswehrführer Mayk Tessin. Mit drei Kameraden aus Bad Doberan und Kühlungsborn gründete er eine Einsatzleitung und gemeinsam organisierten sie die Löschung des Brandes. „In dem Moment, als die Flammen aus dem Dach hinausschlugen, bekamen sie Sauerstoff und der Brand breitete sich in Windeseile auf den gesamten Dachstuhl aus“, erzählte er. „Aber glücklicherweise wurde niemand verletzt und das Feuer sprang auch nicht auf benachbarte Gebäude über“, sagte er am Abend erleichtert.

„Vier Kripobeamte sind vor Ort, sie werden nach Beendigung der Löscharbeiten die Ermittlungen aufnehmen“, erläuterte Tessin. Doch die Kameraden der ansässigen Feuerwehr waren bis in den späten Abend mit der Beseitigung der restlichen Glutnester beschäftigt. Somit war die Brandursache gestern noch völlig offen.

In der Stadt rollte der Straßenverkehr nur zäh. Der Autobahnzubringer war stundenlang gesperrt, von der Kreuzung am Alexandrinenplatz gab es lange Rückstaus.

INES SCHÖBEL



Bilder


 


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