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BMI: Orkan "Kyrill": Schäuble dankt allen Einsatzkräften für Engagement im Katastrophenschutz

Montag, 22.01.2007 | 13:38  


„Der Einsatz in Folge des Orkans ‚Kyrill’ zeigt deutlich, dass der Katastrophenschutz in Deutschland gut aufgestellt ist“, sagte Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble heute in Berlin. „In Verbindung mit den exakten Wetterprognosen hat das deutsche Notfallsystem seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein besonderer Dank gilt all den haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in der vergangenen Nacht im Einsatz waren und sicher in den nächsten Tagen noch viel Arbeit leisten werden. Dieses Engagement ist unbezahlbar“, sagte der Bundesinnenminister weiter. Er betonte auch die Rolle der Arbeitgeber, ohne die dieses zum größten Teil ehrenamtlich getragene Katastrophenschutzsystem nicht funktionieren würde. „Mit der Freistellung ihrer Mitarbeiter leisten die Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft. Auch die Bürger haben durch verständiges Verhalten viel zur Bewältigung der Lage beigetragen“, erklärte Dr. Wolfgang Schäuble.

Noch kann der Schaden, den ‚Kyrill’ angerichtet hat, nicht beziffert werden. Erste Schätzungen gehen weit in die Millionen. „Besonders hat es mich getroffen, zu erfahren, dass durch das Unwetter Menschen ihr Leben verloren haben. Meine Gedanken sind bei den Familien“, sagte der Bundesinnenminister.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Stundenkilometern fegte in der vergangenen Nacht der Orkan ‚Kyrill’ über Deutschland hinweg. Bundesweit waren die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten im Einsatz. Allein das THW, als Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes, half in der vergangenen Nacht mit 5.500 Kräften aus 330 Ortsverbänden. Zurzeit leisten bundesweit immer noch etwa 1.400 THW-Einsatzkräfte Unterstützung, räumen Straßen und Gleisanlagen frei und versorgen landwirtschaftliche Betriebe mit Strom.

Im Vorfeld des Orkans hatte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Übereinstimmung mit den Warnungen des Deutschen Wetterdienstes die Bevölkerung über Selbstschutzmaßnahmen informiert. Im Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum des Bundes und der Länder im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (GMLZ), liefen die ganze Nacht hindurch alle Informationen zusammen. Im Verlauf des Sturms hat das GMLZ über 200 eingegangene Meldungen ausgewertet und in vier Lagemeldungen an über 150 Adressaten verteilt.

Auch die Bundespolizei hat sich frühzeitig auf diese Sonderlage eingestellt und alle erforderlichen Maßnahmen getroffen. Insgesamt sind während des Orkans in der Nacht vom 18. auf den 19. Januar mehr als 2.400 Beamte der Bundespolizei zum Einsatz gekommen. Darüber hinaus hat die Bundespolizei mehrere Hundertschaften bereitgehalten. Zur Bewältigung der Auswirkungen des Orkans setzt die Bundespolizei bundesweit im Verlauf des heutigen Tages über 3.700 Einsatzkräfte ein. Dabei haben sie vorrangig die bahnpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung verstärkt und die Evakuierung einiger auf freier Strecke liegen gebliebener Züge sowie die Abwicklung des Schienenersatzverkehrs unterstützt.

Im Rahmen seiner Informationsarbeit zur Notfallvorsorge gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auch Verhaltenshinweise zu Sturm- und Unwettergefahren. Die BBK-Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt" und ein spezieller Flyer zum Thema Unwettergefahren steht der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung.

Quelle: Bundesministerium des Innern


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