Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Doberan
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136 Jahre - 22.04.2018 - Freiwillige Feuerwehr Bad Doberan
 
       
 
   Samstag, der 23.06.2018  

Fahrsicherheitstraining

Mittwoch, 26.09.2007 | 19:33  


Einer der wichtigsten Veranstaltungen dieses Ausbildungsjahres stand an diesem Dienstag (18.09.) an. Die Wehrführung der FF Bad Doberan hatte die Maschinisten zum Fahrsicherheitstraining nach Rostock geladen. Und so machten sich drei Fahrzeuge und neun Kameraden am Nachmittag zum Rostocker Überseehafen auf. Hier bot eine gesicherte Freifläche direkt am Kohlekraftwerk optimale Übungsbedingungen. Als Ausbilder konnte Herr Saß, seines Zeichens scheidender Fahrlehrer der Berufsfeuerwehr Rostock, gewonnen werden.
Maschinisten in der Feuerwehr fahren das Fahrzeug und bedienen vor Ort Pumpen und Aggregate. Grade die Fahrt zur Einsatzstelle unter zur Hilfenahme von Sondersignalen stellt dabei ein hohes Risiko da. So soll der Maschinist zwar die Einsatzstelle zügig erreichen, dabei aber umsichtig und sicher für sich und seine Mannschaft agieren. Auch ist das Sondersignal kein Freifahrtschein und es obliegt ihm auf andere Verkehrsteilnehmer zu achten.
In den letzten Jahren kam es bei solchen Einsatzfahrten trauriger Weise immer wieder zu schweren Unfällen. So starben in Sachsen-Anhalt letztes Jahr 4 junge Kameraden bei einer Einsatzfahrt nach einem Verkehrsunfall. Und auch in Mecklenburg Vorpommern kam es im Jahr 2000 in der Hansestadt Greifswald zu einem folgenschweren Unfall bei dem 6 Kameraden zum Teil schwer verletzt wurden und einer von ihnen später seinen Verletzungen erlag.
In Rostock wurde daher vor allem Wert auf das Üben plötzlicher Grenzsituationen gelegt. So konnte jeder Maschinist in der ersten Station testen wie sich ein 14-Tonner bei einer Vollbremsung aus 50km/h und 60 km/h anfühlt. Um die Reifen zu schonen wurde die Fläche vorher gewässert. Interessant hier vor allem der Unterschied das 10 km/h mehr eine ganze Fahrzeuglänge Bremswegverlängerung bedeuten. Auch der Unterschied zwischen Abgelenkt sein und Bremsbereitschaft wurde anschaulich demonstriert.
Station zwei galt der Fahrzeugeinschätzung. Wenden in drei Zügen sowie das Quer- und Längseinparken wurden hier vermittelt. Danach ging es in den obligatorischen Pylonenparcours zur Slalomfahrt. Schwierigkeit hier, nach zügigem Durchfahren musste der ganze Parkuhr auch rückwärts bestritten werden. In der dritten und letzten Station galt es Lastwechsel zu meistern sowie den bekannten Elchtest zu bestehen.
Bei Anbruch der Dämmerung wurde der Übungsparkuhr gemeinsam wieder abgebaut und sich herzlichst bei Herrn Saß für seine Ausführungen bedankt. Ein überaus wichtiger und jeder Feuerwehr zu empfehlender Ausbildungsabend ging zu Ende.

Bericht: FS
Bilder: JN/FS

Vollbremsung des LF 20/20 bei 50 km/h.


Vollbremsung des TLF 16/25 bei 50 km/h.


Vollbremsung des Einsatzleitwagens (ELW 1) bei 50 km/h.


Vollbremsung des Löschgruppenfahrzeuges (LF 20/20) bei 60 km/h.


Vollbremsung des Tanklöschfahrzeuges (TLF 16/25) bei 60 km/h.


Der Einsatzleitwagen (ELW 1) im Slalomparkur.


Das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) an der Station "Ausweichen".


Das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) beim Durchfahren des "Elchtest".


Das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) beim Durchfahren des Slalomparkurs.



Bilder


Anfahrt zum gesichertem Testgelände in direkter Nachbarschaft, das Rostocker Steinkohlekraftwerk perfekte Übungsbedingungen auf der Freifläche 
Einweisung der Fahrer durch Herrn Saß Vorstellungsrunde auf dem Übungsparkuhr Vorbereitungen an der Station "Vollbremsung" 
die optimale Sitzposition wird erklärt bevor es auf die Strecke geht Einweisung lose Gegenstände werden entfernt 
das Tanklöschfahrzeug auf dem Weg zur seiner "ersten" Vollbremsung  deutlich zu erkennen, die wirkenden Bremskräfte 
das TLF steht der Einsatzleitwagen auf der Anfahrt  
das Fahrzeug bremst ... ... und schaukelt Sichtbar auf das Löschgruppenfahrzeug bei der Anfahrt 
Bremsweg Tanklöschfahrzeug bei 60 km/h Auswertung Station 1, die Kegel zeigen unterschiedliche Bremswege Station 2: Fahrzeugbeherschung 
ELW beim Längseinparken das LF beim Slalomparkuhr rückwärts die zufriedenen Teilnehmer nach Übungsende und Herr Saß 


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