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   Samstag, der 23.06.2018  

OZ: Wehr immer öfter nach Unwetter im Einsatz

Donnerstag, 03.01.2008 | 08:59  


Bad Doberan Um 21.25 Uhr des ersten Tages im neuen Jahr wurden die Kameraden der Bad Doberaner Feuerwehr in den Stülower Weg gerufen. Nach und nach rückten die Einsatzfahrzeuge aus. Im vorderen Bereich des Dachstuhls eines leerstehenden Gebäudes, einer Baracke, die einst zum Meliorationsbau gehörte, brannte es. Der Einsatz konnte nach 90 Minuten beendet werden. Insgesamt waren 21 Kameraden mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Es war der erste Einsatz der Bad Doberaner Kameraden im neuen Jahr. Nach den drei heißen Tagen, Bränden am 28., 29. und 30. Dezember, hatten die Frauen und Männer in Blau zu Silvester sogar Ruhe. Sie waren einsatzbereit, brauchten jedoch nicht ausrücken.

Natürlich wünscht sich Olaf Schulz, seit Mai vorigen Jahres Bad Doberans Wehrführer, für 2008 weniger Brände und Einsätze für seine Leute. Doch für eine Stützpunktwehr ist mit etwa 100 Einsätzen im Jahr schon zu rechnen. 124 waren es im gerade zu Ende gegangenen Jahr 2007. „Das ist schon gewaltig“, so Schulz. 2006 mussten die Doberaner Kameraden 135 Mal und 2005 85 Mal ausrücken.

Unter den 124 Alarmierungen waren 43 Brände und 77 technische Hilfeleistungen, nennt der Wehrführer Zahlen. „Daran ist zu erkennen, dass die technischen Hilfeleistungen zunehmen. Unwetterschäden durch schwere Stürme und hohe Niederschlagsmengen werden immer mehr zum Problem“, weiß Olaf Schulz. Er denkt an die Einsätze gegen die Überschwemmungen an der Heiligendammer Median-Klinik im Sommer. Erinnert an die Überflutungen in der Bahnhofsstraße oder am Doberaner Kreisel in der Nienhäger Chaussee. Die hohen Niederschlagsmengen hätten Auswirkungen auf die Feuerwehr-Einsätze. Zu viel Flächen seien mittlerweile versiegelt. Bäche schafften die Wassermassen oft nicht, weil viel Geröll den Wasserlauf versperrt. „Wir mussten teilweise das Regenwasser in die Ostsee pumpen, weil die Überlaufbecken überfüllt waren“, erzählt Olaf Schulz.

Neben den „Schlammeinsätzen“ kommen nach schweren Stürmen immer wieder die Beseitigungen von umgestürzten oder gefährdeten Bäumen hinzu.

Und dann zählt zu den technischen Hilfeleistungen natürlich auch das Entfernen von Ölspuren.

Einen Großbrand gab es im vergangenen Jahr für die Doberaner Kameraden nicht. Doch auch mittlere und kleine Brände fordern ihre Einsätze. „Gerade in den vergangenen Tagen und Wochen häufen sich Feuer in leer stehenden Gebäuden“, sagt der Wehrführer.

55 aktive Kameraden zählt die Wehr. „Ich wünsche mir, dass ihre Beteiligung weiter so aktiv bleibt. Dass sich die jungen Kameraden weiter so einbringen. Ob in der Ausbildung, bei Übungen oder Einsätzen – die Einsatzbereitschaft der Doberaner Kameraden ist lobenswert“, so Olaf Schulz anerkennend. RENATE PETER

Bericht aus der Ostsee-Zeitung vom 03.01.2008


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