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Unwetter über Bad Doberan
Montag, 20.07.2026 | 16:24
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Am heutigen Montag (20. Juli) zog ein Starkregenereignis über Bad Doberan hinweg und sorgte innerhalb kurzer Zeit für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr.
Bereits in den frühen Morgenstunden setzte anhaltender Regen ein. Kurz vor 7:00 Uhr nahm die Intensität der Niederschläge jedoch nochmals deutlich zu. Die Wassermassen konnten von der Kanalisation nicht mehr aufgenommen werden und führten innerhalb weniger Minuten zu Überflutungen von Straßen, Grundstücken und Gebäuden.
Um 7:15 Uhr wurden wir zu unserem ersten Einsatz in die Goethestraße alarmiert. Von diesem Zeitpunkt an gingen im Minutentakt weitere Notrufe in der Leitstelle ein. Die Einsatzkräfte arbeiteten die zahlreichen Einsatzstellen parallel ab und wurden dabei im gesamten Stadtgebiet gefordert.
Besonders betroffen waren die Goethestraße, der Kummerower Weg sowie die Rostocker Straße. Dort kam es zu vollgelaufenen Kellern, überfluteten Straßen und Grundstücken sowie weiteren wetterbedingten Schäden.
Auch die Christliche Münsterschule wurde erheblich von den Auswirkungen des Starkregens getroffen. Durch einen undichten Regenablauf gelangten großen Wassermengen, die sich auf dem gesamten Schuldach sammelten, in das Gebäude. Mehrere Bereiche wurden dadurch überflutet, sodass umfangreiche Maßnahmen zur Schadensbegrenzung erforderlich waren.
An nichtamtlichen Wetterstationen wurden Niederschlagsmengen von mehr als 60 Litern pro Quadratmeter registriert – und das innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums. Solche Regenmengen stellen selbst gut ausgebaute Entwässerungssysteme vor große Herausforderungen. Die Kanalisation konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, sodass sich das Wasser unkontrolliert seinen Weg über Straßen, Gehwege und Grundstücke bahnte.
Insgesamt waren die Einsatzkräfte bis in die frühen Nachmittagsstunden im Einsatz. Der letzte von insgesamt 20 wetterbedingten Einsätzen konnte gegen 14:00 Uhr erfolgreich beendet werden.
Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden für ihren engagierten Einsatz sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der laufenden Maßnahmen.
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